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Das Weingut Künstler

Geschichte der Familie Künstler

Der Weinbau der Familie Künstler lässt sich bis 1648 in das südmährische Unter-Tannowitz zurückverfolgen. Franz Künstler legte nach dem II. Weltkrieg in Hochheim den Grundstein für den Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Familienbetriebe im Rheingau. Nach 15 jähriger Tätigkeit als Weingutsverwalter renommierter Betriebe, gründete er 1965 das Weingut Franz Künstler in Hochheim. Seither erzeugt das Weingut konzentrierte, mineralisch trockene und hochfeine, elegante Riesling Weine, die zu den Besten weltweit zählen. Sohn Gunter, gelernter Weinbau- und Wirtschaftsingenieur, ist seit 1992 Inhaber des Weingutes. Er kaufte 1996 das Weingut Geheimrat Aschrott'sche Erben in Hochheim und damit einen großen Anteil allerbester Weinbergslagen, wie Domdechaney, Kirchenstück, Hölle und Stielweg. Diese Weinberge, zum größten Teil mit 50 - 60 Jahre alte Reben bestockt, sind ein einzigartiger, unbezahlbarer Garant für Rieslingqualitäten, die Ihresgleichen suchen. Gunter Künstler gilt als einer der besten deutschen Winzer überhaupt. Zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen bestätigen das Konzept und die Philosophie dieses Familienbetriebes.

 Einige Pressemitteilungen und Auszeichnungen

Das Weingut Künstler wird von dem renommierten Weinführer "Wein-Plus" mit  *****  klassifiziert und gehört damit zu den besten Produzenten weltweit. Die Weine dieser  Betriebe zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos. Doch auch die einfacheren Gewächse sind fast ausnahmslos exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht und mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.
Wiesbaden, August 2003 (Bildzeitung)
- Das gab's noch nie: Der angesehene Weinführer "Wein-Plus" (im Internet 192000 Besucher/Monat) hat erstmals für einen deutschen Wein die Bestnote vergeben. Volle 100 Punkte bekam ausgerechnet ein trockener Weißer: die Riesling Goldkapsel 2002 "Hochheimer Hölle", vom Weingut Franz Künstler.
2001 und 2002 von der "International wine & spirit competition" in London zum "Best German Wineproducer" gewählt
Im Oktober 2003 erhielt Künstler bei einem weltweiten Wettbewerb die internationale "Rieslingtrophy"
2004 wird Künstler vom "Feinschmecker" zu den 12 besten deutschen Winzern gezählt
Weinwirtschaft (WW) am 21. April 2006 anläßlich der Mainzer Weinbörse - Erste Börsennotierung:
...Überflieger der Verkostung war Franz Künstler: Alle drei Proben erwiesen sich als überragend...

Hochheim am Main im Rheingau und seine Weinbergslagen,
eines der kleinsten aber feinsten Weinanbaugebiete der Welt

Es ist ein kleines Wunder der Natur, wenn der Rhein auf seinem Weg nach Norden für 35 Kilometer seinen Verlauf ändert und westwärts fließt. Hier bietet der Rheingau dem König der Weißweine, dem Riesling, eine einzigartige Südlage während der bis zu 880m hohe Taunus die Reben gleichzeitig vor kalten Nordwinden schützt. Dadurch entsteht ein mediterranes Kleinklima am 50. Breitengrad, das sogar Zitronen, Feigen und Mandeln reifen lässt. Bedingt durch gerade diese nördliche Lage beschert es den Rebstöcken eine täglich längere Sonnenscheindauer. So können die Rieslingtrauben bei moderaten Temperaturen zur Vollendung ausreifen. Der Main bildet hier, kurz vor der Mündung in den Rhein, einen nach Süden geneigten Bergkegel, der weder von Ost noch West beschattet wird. Diese günstige Orientierung sowie Lichtreflektion und Wärmespeicher von beiden Flüssen, sind Garant für einzigartige Weinbergslagen.

Die Lagen

Domdechaney 

Domdechaney

Der Name stammt vom Domdechanten des Erzbistums Mainz, welcher vormals großen Anteil dieser Lage besaß. Doch nicht nur deshalb gilt dieser Weinberg als Aristokrat unter den Lagen. Der sanft geschwungene Hang unterhalb der Kirche hat nicht nur überschwängliche Kraft im Boden, auch seine Rieslingweine sind voluminös, kraftvoll und nachhaltig - doch mit seidigem, elegantem Spiel.

Stielweg

Stielweg

Der Name lässt sich von steiler Pfad oder Steig ableiten. Auch hier finden wir aufgrund der schweren lehmig - tonigen Böden sehr nachhaltige und wuchtige Weine. Trotzdem zeigen sie auf einzigartige Weise noch eine feinnervige Eleganz. Nur dort vereinen die alten Weinstöcke solch enorme Fruchtfülle mit zarter Rieslingart. So strahlt der Wein aus den 50 jährigen Reben des Stielwegs vor aristokratischer Kraft und Noblesse.

Kirchenstück

Kirchenstück

Schon seit 1271 ist das Stück östlich der Kirche als "Kirchanger" bekannt, und ein großer Teil des Weinbergs bis 1803 im Besitz des Mainzer Domkapitels. Hier ist der Boden mehr von Lehm als Ton geprägt. Die Weine haben Volumen und Nachhaltigkeit, präsentieren sich aber noch in zarter Nuance, Finesse und großer Feinheit. Die Weine reifen frühzeitiger, sind aber trotzdem sehr lange lagerfähig.

Hölle

 

Hölle

Nicht etwa aus dem Jenseits, sondern vom mittelhochdeutschen Wort "Halde = steiler Berg", stammt der Name für dieses schmale Band Reben am Main. Die Lage genießt Lichtreflektion und gespeicherte Wärme des Flusses und wandelt sie in hohe Traubenreife um. Schwere Tonböden, die sich übers Jahr erwärmen, geben ihe gespeicherte Energie langsam bis in den November hin ab. Dadurch haben die Weinberge eine sehr lange Vegetationszeit und die Trauben außerordentliche Reife. So hat unsere "Hölle" in Ihren Weinen eine monumentale Kraft und mineralische Eleganz zugleich.

Spätburgunder in der Lage Reichestal

Spätburgunder in der Lage Reichestal

Der Spätburgunder ist die edelste rote Traube. Sie liebt nördliche Regionen, wo sie langsam und delikat reift. So liefert der Pinot Noir in seiner Heimat dem Burgund, samtige, volle, rubinrote Rotweine, die den Charakter eines jeden Weinbergs im Glase widerspiegeln. Die besten aus dem Burgund sind die teuersten Rotweine der Welt. Doch schon im 12. Jahrhundert brachten Zisterziensermönche diese sensible Rebsorte in den Rheingau, und um 1900 kostete ein "Red Hock" genauso viel wie ein "Volnay".
Schon der Name Reichestal ist ein Hinweis auf eine besonders fruchtbare Bodenbeschaffenheit, die aus Lößlehm und schweren, sehr wasserhaltenden Tonböden besteht. Die nahe Mainmündung gestaltet das Kleinklima besonders warm und ausgeglichen bis in den späten Oktober hinein. Dadurch würde Riesling hier schon fast zu reif, und wir haben dort die "Königin der Rotweine gepflanzt, den Spätburgunder oder "Pinot Noir". Bei niedrigen Erträgen reifen kraftvolle, nachhaltige und charaktervolle Rotweine, die erst nach zwei Jahren Flaschenreife ihr enormes Entwicklungspotential und ihre burgundische Feinheit zeigen.

Das Weingut

Rebfläche:  26,00 ha

Rebsorten: 22,00 ha Riesling
                     3,00 ha Spätburgunder (Pinot Noir)
                     0,80 ha Chardonnay
                     0,20 ha Sauvignon Blanc

                   68 hl/ha im Durchschnitt
                            (ca.150000 Flaschen)

Das Für und Wider!
Alternativen zum Naturkork - Verschluss der Weinflaschen

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www.verschlusssache-wein.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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